DMA fördert die E-Navigation

Von Aiswarya Lakshmi28 Januar 2018
Foto: Dänische Seebehörde
Foto: Dänische Seebehörde

Die Konferenz "E-Navigation Underway" wurde gemeinsam von der Dänischen Schifffahrtsbehörde (DMA) und IALA veranstaltet und fand bereits zum 8. Mal statt. 150 Teilnehmer aus 5 Kontinenten nahmen an den Gastgebern auf einer Konferenzkreuzfahrt teil, die Anfang dieser Woche aus Dänemark ging.

Die Debatte auf der Konferenz war lebhaft mit einem starken Fokus auf die Anwendung der Digitalisierung auf die reale Welt.
Der Präsident und CEO von DFDS, Niels Smedegaard, sagte während seiner Rede auf der Konferenz: "Wir müssen die neuen Möglichkeiten, die die neue Technologie bietet, schneller verstehen und anwenden. Die Entwicklung ist zu schnell, als dass der menschliche Geist Schritt halten könnte. Dies kann Anlass zu Besorgnis über die Folgen neuer Technologien geben und wir müssen uns schneller anpassen, was sowohl Bildung als auch neue Formen der Zusammenarbeit erfordert. "
Einige der spezifischen Diskussionen zur Digitalisierung konzentrierten sich auf Themen wie die Berichterstattung über digitale Häfen, Cyber-Sicherheit und wie Küstenstaaten neue Technologien anwenden können, um ihre Arbeit zu verbessern.
Harmonisierung und Datenstandardisierung waren ein weiteres heißes Thema. Unterschiedliche Standards behindern eine effektive Digitalisierung im maritimen Sektor, die zu mehr - nicht weniger - Handarbeit führt. Die Antwort lautet, härter an globalen Standards zu arbeiten.
Der Generaldirektor der dänischen Schifffahrtsbehörde, Andreas Nordseth, betonte, dass er bereit sei, die Entwicklung zu unterstützen: "Viele Akteure sind bereit, den Prozess der digitalen Harmonisierung, Diskussionen über Cyber-Sicherheitsstandards usw. in den verschiedenen internationalen Gremien zu beschleunigen. Die Technologie ist da. Die Industrie ist bereit. Es ist an der Zeit für uns alle, tatsächliche Ergebnisse zu liefern, die einen echten Unterschied machen. "
Viele Länder entwickeln digitale Werkzeuge für die maritime Welt, aber sie sind eher eigenständige Lösungen als international integrierte Systeme. Und damit bleibt das volle Potenzial der Digitalisierung ausgeschöpft.
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