SUBCO kündigt APX East Australia to US Express Hypercable an

19 Januar 2026
© SUBCO
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SUBCO kündigte sein neuestes Unterseekabelprojekt an, APX East, ein neues Express-Hyperkabel zwischen Australien und den Vereinigten Staaten, das im vierten Quartal 2028 in Betrieb gehen soll.

APX East ist ein System mit 16 Glasfaserpaaren, das als erstes Hyperscalern, Neoclouds und Carriern eine direkte Glasfaserverbindung zwischen Australien und dem US-amerikanischen Festland ohne Zwischenstationen oder Interkonnektionen bietet. Es zeichnet sich durch hohe Zuverlässigkeit, Sicherheit und einfache Handhabung aus und bietet zudem die geringste Latenz zwischen den beiden Ländern.

APX East bietet Vorteile in Bezug auf Latenz, Sicherheit und Einfachheit und ermöglicht gleichzeitig einen RFS im vierten Quartal 2028, wobei eine Niederlassung in Hawaii im vierten Quartal 2029 folgen soll.

„Hyperscaler und Neocloud-Anbieter planen, bis 2028 in Australien KI-Fabriken mit einer Kapazität von 3 GW zu errichten. Um diese Token weltweit zu verteilen, werden internationale Kapazitäten zwischen 100 und 200 Terabit benötigt. Systeme mit einem RFS-Termin 2029 oder 2030 sind daher nicht realisierbar. APX-East ist ein reines Tiefsee-System zwischen Sydney und Kalifornien, das das Genehmigungsrisiko reduziert und eine beschleunigte Installation und Fertigstellung ermöglicht“, so Bevan Slattery, Gründer und Co-CEO von SUBCO.

Highlights von APX East:

  • Erstes Expresskabelsystem zwischen Australien und den Vereinigten Staaten, das keine optische Regeneration benötigt und über das gesamte System einseitig mit Strom versorgt werden kann.
  • APX East wird der längste durchgehende optische Unterwasserpfad der Welt und das längste System sein, das eine einseitige Stromversorgung unterstützen kann.
  • Erstes Hyperkabel, das an einem neuen Standort nördlich der bestehenden Kabelschutzzone von Sydney an Land geht und so für Abwechslung zu allen angekündigten Hyperkabeln sorgt, die in der südlichen Kabelschutzzone an Land gehen.
  • Australiens erstes staatseigenes internationales Hyperkabel verringert die Abhängigkeit von US-Hyperscalern für den australischen Konnektivitätsbedarf.
  • Zukünftige Zweigstellen nach Hawaii und Fidschi ergänzen das Hauptnetz und sind für dessen Betriebsbereitschaft nicht erforderlich. Diese Zweigstellen sollen voraussichtlich 2029 in Betrieb gehen und sind optional für Kunden, die die Ausfallsicherheit bestehender oder zukünftiger Netze erhöhen oder die Kapazität zur Unterstützung des Netzwachstums wiederherstellen möchten.