Der Offshore-Bohrdienstleister Transocean hat die Übernahme von Valaris in einer reinen Aktientransaktion im Wert von rund 5,8 Milliarden US-Dollar vereinbart. Dadurch entsteht einer der weltweit größten Offshore-Bohrdienstleister mit einer Flotte von 73 Bohranlagen.
Das fusionierte Unternehmen wird einen Unternehmenswert von rund 17 Milliarden US-Dollar haben. Es wird erwartet, dass die Aktionäre von Transocean etwa 53 % und die Aktionäre von Valaris die restlichen 47 % des fusionierten Unternehmens auf vollständig verwässerter Basis besitzen werden.
Durch die Transaktion werden Flotten zusammengeführt, um ein Portfolio von 73 Offshore-Bohrinseln zu bilden, darunter 33 Ultra-Tiefwasser-Bohrschiffe, neun Halbtaucher und 31 moderne Hubbohrinseln. Dadurch wird die Präsenz der Unternehmen in Tiefwasser- und Flachwasserbecken weltweit ausgebaut.
Das fusionierte Unternehmen dürfte einen Auftragsbestand für Offshore-Bohranlagen von rund 10 Milliarden US-Dollar und identifizierte transaktionsbedingte Kostensynergien von über 200 Millionen US-Dollar aufweisen. Das Managementteam von Transocean wird das fusionierte Unternehmen leiten. Der Konzern bleibt in der Schweiz ansässig und behält seinen Hauptsitz in Houston.
Die von den Vorständen beider Unternehmen genehmigte Transaktion wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen, üblicher Abschlussbedingungen und der Zustimmung der Aktionäre.
„Diese Transaktion schafft eine sehr attraktive Investition in die Offshore-Bohrindustrie, die sich durch die beste Flotte, bewährte Mitarbeiter, führende Technologien und einen unvergleichlichen Kundenservice auszeichnet.“
„Diese starke Kombination kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, um von einem sich abzeichnenden, mehrjährigen Aufschwung im Offshore-Bohrsektor zu profitieren. Investoren und unsere globalen Kunden werden von unserer erweiterten Flotte erstklassiger, hochspezialisierter Bohranlagen profitieren. Wir haben Kostensynergien von über 200 Millionen US-Dollar identifiziert, die unsere laufenden Bemühungen zur sicheren Kostensenkung ergänzen werden“, sagte Keelan Adamson, Präsident und CEO von Transocean.
„Durch den Zusammenschluss mit Transocean schaffen wir einen neuen Branchenführer zum Vorteil unserer Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter. Wir freuen uns darauf, die hochspezialisierten Tiefseeanlagen von Transocean mit unseren eigenen zu ergänzen und gleichzeitig Transoceans erstklassiges Know-how im Bereich Hubbohrinseln wieder einzubringen. So entsteht ein gemeinsames Unternehmen, das in der Lage ist, jede Bohrinsel in jeder Wassertiefe und in jedem Offshore-Umfeld weltweit zu betreiben“, fügte Anton Dibowitz, CEO von Valaris, hinzu.